Neurodermitis Lebensmittel – Was tut gut und was schadet

Neurodermitis Lebensmittel

Eigentlich dürfen wir uns sehr glücklich schätzen, was uns in Zeiten wie diesen alles an Lebensmitteln zur Verfügung steht. Wir stehen im Supermarkt vor einer noch nie da gewesenen Auswahl an Produkten. Nur da fängt das Problem auch schon an, weil es sich bei einem Großteil davon um hoch verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte handelt.


Von echten Nahrungsmitteln und Ursprungsprodukten sind wir da sehr weit entfernt und daher gleicht für einen Neurodermitiker der Einkauf im Supermarkt einem Spießrutenlauf, bis man Sachen findet, die ohne spätere unangenehme Folgen konsumiert werden können.


Jeder Mensch ist ein Individuum und das ist auch gut so. Daher ist es umso wichtiger auf seine persönlichen Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten zu achten. Diese stehen definitiv an erster Stelle, egal welche Ratschläge hier oder irgendwo anders gegeben werden!


Wenn du bei dir den Verdacht auf Neurodermitis hast besuche unbedingt einen Hautarzt.

Neurodermitis Lebensmittel

Neben echten Allergien gibt es auch Pseudoallergien, bei denen das Immunsystem durch den Kontakt mit unterschiedlichen Lebensmittel Alarm schlägt und wieder einmal drastisch überreagiert. Dazu gehört auch, dass der Darm empfindlich gereizt wird und dadurch die Überreaktion der Immunzellen entsteht.


Welche Lebensmittel gelten als problematisch in Verbindung mit Neurodermitis und welche gelten als nährend und hilfreich bei Neurodermitis.

Problematische Lebensmittel

  • Gluten
  • Kuhmilch
  • Nüsse
  • Zucker
  • Alkohol
  • Kaffee
  • Fertigprodukten
  • Schweinefleisch
  • Soja
  • Tomaten

Gluten: 


Es wird als Klebereiweiß bezeichnet und kommt in vielen Getreidesorten vor. Es sorgt für die Backfähigkeit des Getreides und steht somit sehr stark im Fokus der Industrie, um noch bessere Erträge und Ergebnisse für die Endprodukte zu generieren.
Gluten ist in Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Grünkern und Hafer enthalten.
Mögliche Symptome aufgrund einer Unverträglichkeit oder einer Reizung durch Gluten können beim Neurodermitiker natürlich über die Haut auftreten, aber auch Schwellungen im Mund-Nasen-Augenbereich, Asthma oder Magen-Darm Beschwerden treten häufig auf.


Milchprodukte: 


Sie können in sehr vielen Fällen die Neurodermitis Symptome drastisch verschlechtern. Dies gilt insbesondere für Kuhmilch. Schaf- und Ziegenmilch wird in der Regel besser vertragen.
Wenn keine Kuhmilch-Allergie vorliegt, sollte Kuhmilch und alle daraus hergestellten Milchprodukte unbedingt in Maßen genossen werden. Die Regale in den Supermärkten sind voll mit Joghurts und Käseprodukten. Die meisten sind stark verarbeitet und haben auch nur mehr marginal etwas mit dem Ursprungsprodukt zu tun. Auch hier gilt es wieder auf die Inhaltsstoffe zu achten! Im Zweifelsfall einfach lieber nicht konsumieren.


Zucker: 

Wie so oft gilt auch hier für Zucker in jeglicher Form „Die Dosis macht das Gift“. Man beachte wo Zucker bewusst wahrgenommen wird und wo er versteckt in unterschiedlichsten Produkten und unter verschiedensten Bezeichnungen zu finden ist. Lebensmittelhersteller verwenden auch gerne andere Zuckerarten oder süßende Zutaten.
Beispiele dafür sind: Saccharose, Dextrose, Glukose, Fruktose, Laktose, Karamellsirup, Fruktosesirup, Süßmolkenpulver, u.v.m.

Hilfreiche Lebensmittel

  • Reis
  • Polenta
  • Haferflocken
  • Bekömmlich kochen (dünsten, dampfgaren,...)
  • Saftige Gemüse wie Zucchini und Champignons
  • Gurke
  • Brokkoli

Reis: 

Reis ist ein tolles Lebensmittel, das unbedingt in den Speiseplan eines Neurodermitikers eingebaut werden sollte. Er ist sehr bekömmlich und wird sehr gut vertragen. Zusätzlich enthält er komplexe Kohlenhydrate, die länger satt machen. Man kann sehr gut unterschiedlichste Gemüsesorten dazu kombinieren zB in Form eines Risottos und schnell ist eine leckere sättigende Mahlzeit gezaubert.


Polenta: 

Polenta ist genau wie Reis glutenfrei, es sättigt und es ist leicht verdaulich. Zudem kann der Maisgrieß in verschiedensten Variationen zubereitet werden. Angefangen von einem Frühstücksbrei mit Früchten, über eine Beilage bis hin zur Hauptmahlzeit. Nach der Koch- und Quellzeit kann man die Polenta auch auf ein Blech aufstreichen, erkalten lassen und ein Scheiben schneiden. Es ist sehr gut zum Vorkochen geeignet, da man die Scheiben später oder am nächsten Tag einfach in hochwertigem Fett in der Pfanne goldbraun backen kann.


Haferflocken: 

Achtung herkömmliche Haferflocken sind nicht glutenfrei, aber falls keine Glutenunverträglichkeit vorliegt, spricht nichts dagegen diese gelegentlich als Basis für ein Frühstück zu verwenden, da sie viele wichtige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe enthalten. Haferflocken werden sehr gerne als Haferbrei (zB Porridge) oder als Müsli zum Frühstück gegessen.


Hinweis: Es gibt auch spezielle glutenfreie Haferflocken, diese tragen ein „Oats“-Siegel mit einer durchgestrichenen Ähre (= glutenfrei) auf der Verpackung.


In der Healbox ist ein Rezeptbuch enthalten mit tollen Rezepten und Lebensmitteln, die für Neurodermitiker in der Regel gut geeignet sind.

Neurodermitis Soforthilfe

Die besten Soforthilfetipps

- Hintergünde zu Neurodermitis

- Die beste Hautpflege

- Ernährung inkl. Rezepte

- Auslöser und Trigger

- Seelenhygiene

Fazit

Die oberste Prämisse lautet immer auf seine persönlichen Befindlichkeiten, Allergien und Unverträglichkeiten zu achten. Ganz gleich was von welcher Stelle auch immer empfohlen oder gewarnt wird!

healbox

Healbox hilft Neurodermitikern dabei im Alltag besser mit der Krankheit umgehen zu können und bietet praktische Hilfen für den Alltag als Neurodermitiker.

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